Engelsburg Tickets: Anleitung für stressfreien Online-Kauf
Stundenlang in der römischen Mittagshitze anstehen, das Ticket längst bezahlt in der Hand – und am Einlass scheitert der Besuch an einer Formalität. Bei der Engelsburg ist das kein theoretisches Ärgernis.

Der entscheidende Punkt ist die Personalisierung: Der Name auf dem Ticket muss mit dem Original-Ausweisdokument der Person übereinstimmen, die durch den Eingang geht.
Tickets und Preise
Tickets buchen — ab 18 €| Option | Art | Ab |
|---|---|---|
| Rome: Castel Sant'Angelo Entry Ticket & Audio App | Eintrittskarte | ab 22 € |
| Full Price Ticket | official ticket | ab 18 € |
Preise geprüft am 15. Juli 2026 · aktueller Preis auf der Partnerseite.
Richtpreise, Änderungen möglich — Preis und Verfügbarkeit auf der Partnerseite bestätigen.
Partnerlink — GetYourGuide-TicketsWer die Buchung nur als lästige Vorstufe zum eigentlichen Museumsbesuch behandelt, riskiert deshalb unnötigen Stress. Ein Zahlendreher, ein vertauschter Vorname oder ein Ticket auf den Namen des Partners können reichen, damit die Kontrolle nicht abgeschlossen werden kann. Dazu kommen Sonderöffnungen, kostenlose Sonntage und der Roma Pass – alles Optionen, die den Eintritt erleichtern können, aber jeweils eigenen Regeln folgen.
Personalisierung und Ausweispflicht: Warum der Name auf dem Ticket zählt
Der weitverbreitete Irrtum lautet: „Ein Museumsticket ist ein Museumsticket.“ Für die Engelsburg stimmt das nicht. Beim Castel Sant’Angelo wird kontrolliert, ob die Angaben auf dem personalisierten Ticket und die Daten auf dem vorgelegten Originalausweis zusammenpassen.
Das bedeutet zunächst etwas sehr Einfaches: Jede Besucherin und jeder Besucher braucht ein Ticket auf den eigenen Namen. Bei einer gemeinsamen Buchung werden die Namen nicht automatisch austauschbar. Ein Ticket, das auf den Partner ausgestellt ist, kann nicht ohne Weiteres von der anderen Person genutzt werden – auch dann nicht, wenn beide gemeinsam gebucht haben und gemeinsam vor dem Eingang stehen.
Für den Einlass sollte man daher den Reisepass oder Personalausweis im Original dabeihaben. Eine Kopie, ein Foto in der Galerie des Smartphones oder ein anderes Dokument mit abweichenden Daten ersetzt den geforderten Ausweis nicht. Auch ein Karten- oder Studentenausweis ist nicht automatisch ein Ersatz für das Dokument, dessen Daten bei der Buchung eingetragen wurden.
Bei Minderjährigen gilt dieselbe Grundregel: Das Ticket muss auf den Namen des Kindes ausgestellt sein, und die Daten müssen mit dem Original-Ausweisdokument übereinstimmen, das für das Kind vorgelegt wird. Der Ausweis eines begleitenden Elternteils ersetzt den Ausweis des Kindes nicht. Die Begleitperson kann die Verantwortung für die Reisegruppe übernehmen, aber sie macht ein auf den falschen Namen ausgestelltes Ticket nicht gültig.
Das ist der Punkt, an dem Familienbuchungen häufig unnötig kompliziert werden. Wer mehrere Tickets in einem Vorgang kauft, sollte nicht nur die Anzahl kontrollieren, sondern jede einzelne Namenszeile:
- Vor- und Nachname müssen der Schreibweise im Ausweis entsprechen.
- Zweitnamen sollten nicht eigenmächtig weggelassen oder ergänzt werden.
- Umlaute und Sonderzeichen gehören genau so in die Buchung, wie sie im Dokument stehen.
- Das Ticket des Kindes wird auf das Kind ausgestellt, nicht auf Mutter, Vater oder eine andere erwachsene Begleitperson.
- Jede Person führt beim Einlass ihr eigenes Originaldokument mit.
Eine Namensänderung auf dem Ticket ist genau einmal zulässig und muss spätestens bis 24:00 Uhr am Tag vor dem Besuch über die offizielle Buchungsplattform vorgenommen werden. Diese Frist ist nicht bloß eine Empfehlung für besonders vorsichtige Reisende. Wer erst am Besuchstag bemerkt, dass der Name falsch geschrieben wurde oder das Ticket auf eine andere Person ausgestellt ist, kann die Korrektur nicht mehr regulär nachholen.
Was dann möglich ist, hängt von den geltenden Buchungsbedingungen und der Verfügbarkeit ab. Eine Rückerstattung oder ein Ersatz ist nicht automatisch garantiert. Ebenso wenig lässt sich pauschal behaupten, dass an der Tageskasse in jedem Fall ein höherer Preis anfällt. Sicher ist nur: Ein nicht passendes Ticket berechtigt nicht zuverlässig zum Einlass, und ein neues Ticket kann nur gekauft werden, wenn für den gewünschten Besuch noch Karten verfügbar sind.
Ein Ticket auf einen falschen Namen zu buchen, ist der teuerste Rechtschreibfehler Ihres Romurlaubs – nicht wegen eines automatisch fälligen Aufpreises, sondern weil die gesamte Planung ins Wanken geraten kann.
Auch bei einem spontanen Kauf vor Ort bleibt der Ausweis wichtig. Wer ohne Reservierung zur Engelsburg geht, sollte deshalb nicht nur die Zahlungsart, sondern auch das passende Originaldokument dabeihaben. Die Tageskasse hebt die Identitätsprüfung nicht auf.
Was vor dem Absenden der Buchung wirklich zählt
Beim Online-Kauf lohnt sich eine kurze Kontrolle direkt vor der Zahlung. Nicht erst nach dem Download des Tickets, sondern bevor der Buchungsvorgang abgeschlossen wird. Die meisten Fehler entstehen nicht durch eine komplizierte Regel, sondern durch Eile: Ein Name wird aus einer alten Reisebuchung übernommen, eine Begleitperson wird mit dem Käufer verwechselt oder die Daten werden aus dem Gedächtnis eingetragen.
Wer für eine Familie oder Gruppe bucht, sollte die Tickets anschließend einzeln öffnen und prüfen. Entscheidend ist nicht, dass der Name irgendwo in der Sammelbuchung auftaucht, sondern dass jedes Ticket eindeutig der Person zugeordnet ist, die es am Eingang verwenden wird.
Offizielle Buchungswege und die neue Preisstruktur ab Juli 2026
Seit dem 1. Juli 2026 kostet das reguläre Ticket für die Engelsburg 18,00 Euro. EU-Bürger zwischen 18 und 25 Jahren zahlen 2,00 Euro, Personen unter 18 Jahren haben freien Eintritt. Die Preisstaffelung gilt sowohl beim Online-Kauf als auch beim Erwerb an der Tageskasse.
| Ticketart | Preis | Berechtigte | Buchungsweg |
|---|---|---|---|
| Reguläres Ticket | 18,00 € | Erwachsene | Online oder vor Ort |
| Ermäßigtes Ticket | 2,00 € | EU-Bürger zwischen 18 und 25 Jahren | Online oder vor Ort |
| Freier Eintritt unter 18 | 0 € | Minderjährige | Online oder vor Ort |
| Lunedì di Castello | 5,00 € | Alle Besucher | Ausschließlich vor Ort |
| Erster Sonntag im Monat | 0 € | Alle Besucher | Nur vor Ort, keine Reservierung |
Für den Online-Kauf kommen die offiziellen Plattformen Musei Italiani oder der Partner CoopCulture infrage. Dort werden die persönlichen Daten eingegeben und anschließend personalisierte Tickets mit einer eindeutigen Buchungsnummer ausgegeben. Wer nach „Engelsburg Tickets offizielle Website“ oder „Castel Sant’Angelo Tickets online buchen“ sucht, sollte deshalb nicht allein auf die Position eines Suchergebnisses achten, sondern darauf, wer tatsächlich als Anbieter des Tickets ausgewiesen wird.
Drittanbieter treten häufig mit Formulierungen wie „Engelsburg Tickets ohne Anstehen“, „Skip the Line“ oder „VIP-Einlass“ auf. Das klingt nach einer eigenen Zugangskategorie, ist für das Monument aber nicht automatisch eine offizielle Leistung. Ein Vermittler kann den Buchungsvorgang übernehmen, ersetzt jedoch nicht die Regeln der Engelsburg. Vor allem wird ein Drittanbieter-Ticket nicht dadurch flexibler, dass es teurer verkauft wird: Die Personalisierung und die Ausweispflicht bleiben bestehen.
Eine besondere Fast-Track-Spur, die unabhängig von den offiziellen Regelungen jedem Online-Ticket einen garantierten bevorzugten Zugang verschafft, sollte man daher nicht voraussetzen. Auch eine Buchung über einen Vermittler kann die Sicherheitskontrolle und die Prüfung der Ticketdaten nicht überspringen. Wer „Engelsburg Eintrittskarten stressfrei kaufen“ möchte, fährt mit einem nachvollziehbaren offiziellen Buchungsweg meist besser als mit einem Versprechen, das vor Ort niemand einlösen kann.
Die regulären Öffnungszeiten liegen von Dienstag bis Sonntag zwischen 9:00 und 19:30 Uhr; der letzte Einlass erfolgt um 18:30 Uhr. Montags bleibt die Engelsburg grundsätzlich geschlossen. Die Ausnahme ist der Lunedì di Castello, der nicht mit einem regulären Montagsticket verwechselt werden sollte.
Online oder Tageskasse?
Die Preise für reguläre Tickets sind in der genannten Struktur online und vor Ort gleich. Der Online-Kauf bietet vor allem Planungssicherheit: Der gewünschte Termin lässt sich vor der Anreise festlegen, und die Personalisierung kann in Ruhe geprüft werden. Die Tageskasse ist dagegen eine Möglichkeit für spontane Besuche, aber keine Garantie dafür, dass zum gewünschten Zeitpunkt noch Tickets verfügbar sind.
Wer vor Ort kauft, muss mit denselben praktischen Fragen rechnen wie bei einer Online-Buchung:
- Ist der gewünschte Eintritt noch verfügbar?
- Liegt der Originalausweis der jeweiligen Person vor?
- Passt der Name auf dem Ticket zu diesem Dokument?
- Gilt an diesem Tag ein Sonderregime wie der erste Sonntag oder der Lunedì di Castello?
Ein Tageskassenkauf ist also nicht grundsätzlich schlechter. Er verlangt nur eine andere Abwägung. Bei einem eng getakteten Rom-Aufenthalt ist die vorherige Buchung meist die ruhigere Variante. Wer flexibel ist und Wartezeit akzeptiert, kann die Kasse nutzen – ohne davon auszugehen, dass dort automatisch ein Aufpreis oder eine bevorzugte Abwicklung entsteht.
Roma Pass und Sonderöffnungen: Welche Abkürzung tatsächlich funktioniert
Der Roma Pass kann den Eintritt zur Engelsburg vereinfachen, ist aber nicht mit einem allgemeinen Freifahrtschein für jede Besuchssituation gleichzusetzen. Für Passinhaber ist normalerweise keine zusätzliche Online-Reservierung für den regulären Besuch erforderlich. Der Pass ersetzt das separate Eintrittsticket, nicht aber den Identitätsnachweis.
Am Eingang sollten Roma-Pass-Inhaber daher den gültigen Pass und das passende Original-Ausweisdokument bereithalten. Die separate Zugangsmöglichkeit kann bei hohem Besucheraufkommen praktischer sein als die reguläre Schlange, sie hebt aber weder die Sicherheitskontrolle noch die Prüfung der Berechtigung auf. Auch mit Roma Pass gilt: Erst die gültige Zugangsvoraussetzung, dann der Einlass.
Der Pass lohnt sich vor allem für Reisende, die ohnehin mehrere Monumente und Museen in Rom besuchen. Wer ausschließlich wegen der Engelsburg nach einer Abkürzung sucht, sollte die Kosten und den übrigen Reiseplan vergleichen. Ein Pass, der nur für einen einzigen Besuch angeschafft wird, ist nicht automatisch die wirtschaftlichste Lösung. Bei mehreren Kulturzielen kann er dagegen den organisatorischen Aufwand reduzieren.
Wichtig sind die Sondertermine. Der Roma Pass ist nicht die einzige Situation, in der keine Online-Reservierung für die Engelsburg möglich ist. Am ersten Sonntag im Monat werden die kostenlosen Eintrittskarten ausschließlich vor Ort ausgegeben. Für die Montagsöffnung Lunedì di Castello gilt ebenfalls der Verkauf an der Kasse. Diese beiden Fälle gehören also nicht in dieselbe Schublade wie der reguläre Pass-Zugang.
Der Roma Pass kann den regulären Besuch vereinfachen. Er ersetzt aber weder den Ausweis noch die Sonderregeln von Montag und erstem Sonntag.
Der Roma Pass deckt außerdem nicht automatisch den Sonderpreis des Lunedì di Castello ab. Für den Zugang zu geführten Touren durch den Passetto di Borgo gelten ebenfalls eigene Bedingungen; diese Touren sind an regulären Tagen separat zu buchen und nicht einfach Bestandteil eines normalen Engelsburg-Tickets.
Besonderheiten bei Sonderterminen: der erste Montag und Sonntag im Monat
Ab dem 3. August 2026 öffnet die Engelsburg am ersten Montag im Monat von 14:00 bis 20:00 Uhr. Der Termin trägt die Bezeichnung „Lunedì di Castello“ und kostet 5,00 Euro. Die Tickets sind ausschließlich vor Ort erhältlich. Es gibt für diese Montagsöffnung keine reguläre Online-Reservierung, keinen Vorverkauf und keine Möglichkeit, sich den Eintritt über die gewöhnliche Buchungsstrecke im Voraus zu sichern.
Wer an einem solchen Montag zur Engelsburg möchte, sollte deshalb den Weg zur Kasse als festen Teil des Besuchs einplanen. Der Kauf erfolgt vor Ort, der Ausweis wird benötigt, und der Eintritt läuft über die reguläre Warteschlange. Eine digitale Bestätigung vom Vortag kann für diesen Sondertermin nicht einfach als Ersatz für ein vor Ort erworbenes Ticket dienen.
Der günstige Preis und die Öffnung am Nachmittag machen den Lunedì di Castello interessant, vor allem für Reisende, die tagsüber andere Ziele besuchen. Gleichzeitig sollte man die verfügbare Zeit realistisch einschätzen. Wer erst um 19:00 Uhr ankommt, hat bis zum Ende der Öffnung nur noch eine begrenzte Besichtigungszeit. Wartezeit an der Kasse und am Eingang geht davon zusätzlich ab.
Der erste Sonntag im Monat folgt einer anderen Regel. Der Eintritt ist kostenlos, eine Online-Reservierung ist nicht möglich. Freikarten werden direkt an der Kasse ausgegeben. Das Verfahren spart den Eintrittspreis, aber nicht automatisch Zeit. Im Gegenteil: Weil viele Besucher genau diese Gelegenheit nutzen, kann sich die Warteschlange deutlich verlängern.
Die beste Strategie für den ersten Sonntag ist daher nicht der Versuch, doch noch irgendwo ein Online-Ticket zu finden. Sinnvoller ist es, früh genug vor Ort zu sein und einen ausreichenden Zeitpuffer einzuplanen. Wer an diesem Tag mehrere Sehenswürdigkeiten nacheinander besuchen möchte, sollte die Engelsburg nicht zwischen zwei Termine pressen. Die Wartezeit ist nicht zuverlässig kalkulierbar, und die kostenlose Eintrittskarte garantiert keinen schnellen Zugang.
Am ersten Sonntag im Monat sparen Sie 18 Euro Eintritt – investieren dafür aber Zeit, Geduld und einen freien Abschnitt im Tagesplan.
Für den ersten Sonntag gilt außerdem: Der Passetto di Borgo bleibt geschlossen. Der geheime Fluchtgang zwischen Vatikan und Engelsburg ist bei regulären Besuchen ohnehin nicht automatisch im Eintritt enthalten. Der Zugang erfolgt im Rahmen geführter Touren, die separat gebucht werden müssen. Wer den Passetto sehen möchte, sollte deshalb nicht annehmen, dass ein kostenloser Sonntag oder ein gewöhnliches Engelsburg-Ticket dafür ausreicht.
Die drei Besuchsmodelle im direkten Vergleich
| Besuchsmodell | Reservierung | Praktischer Vorteil | Worauf man achten muss |
|---|---|---|---|
| Reguläres Online-Ticket | Vorab online möglich | Termin lässt sich besser planen | Name und Ausweis müssen übereinstimmen |
| Roma Pass | Für den regulären Besuch keine zusätzliche Online-Reservierung | Separater Zugang kann die Abwicklung erleichtern | Pass und Originalausweis mitführen |
| Lunedì di Castello | Nur vor Ort | Niedriger Sonderpreis und Öffnung am Montagabend | Keine Online-Buchung, Wartezeit an der Kasse einplanen |
| Erster Sonntag im Monat | Keine Online-Reservierung | Kostenloser Eintritt | Freikarte nur vor Ort, hoher Andrang möglich |
Kombi-Vorteile: Drei Tage Kultur in den Partnermuseen nutzen
Das reguläre Engelsburg-Ticket enthält am Besuchstag und an den zwei folgenden Tagen den kostenfreien Eintritt in zwei Partnermuseen: die Casa Museo Boncompagni Ludovisi und die Casa Museo Hendrik Christian Andersen. Diese Kombi-Regelung gilt bis zum 31. Dezember 2026.
Der Vorteil ist leicht zu übersehen, weil die beiden Häuser nicht auf jeder klassischen Rom-Route auftauchen. Wer die Engelsburg am ersten Tag besucht, kann den zusätzlichen Zugang am zweiten oder dritten Tag nutzen. Das funktioniert besonders gut an einem Vormittag, an dem man dem großen Besucherstrom rund um die bekanntesten Sehenswürdigkeiten ausweichen möchte.
Beide Museen stehen für eine andere Seite der Stadt. Statt der großen antiken Monumente und der üblichen Aussichtspunkte geht es um Innenräume, Sammlungen, Originalmobiliar und Einblicke in die römische Gesellschafts- und Kunstgeschichte des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Der Kombi-Vorteil ist deshalb nicht bloß ein rechnerischer Bonus. Er erweitert den Besuch um zwei Orte, die man bei einer rein auf die Engelsburg konzentrierten Planung leicht auslassen würde.
Die drei Gültigkeitstage sollte man als zusammenhängendes Zeitfenster verstehen. Ein Ticket vom Freitag kann am Freitag sowie am Samstag und Sonntag für die Partnermuseen genutzt werden. Es ist nicht erforderlich, alle Häuser direkt am selben Tag zu besuchen. Wer die Engelsburg am ersten Tag des Rom-Aufenthalts einplant, gewinnt bei der weiteren Planung deutlich mehr Spielraum.
Für den Einlass in den Partnermuseen gelten die Personalisierungsregeln sinngemäß. Der Name auf dem Ticket bleibt der Name der berechtigten Person. Deshalb sollte der Originalausweis auch an den Folgetagen mitgeführt werden. Ein Ticket lässt sich nicht einfach innerhalb einer Reisegruppe weiterreichen, nur weil der zusätzliche Eintritt bereits im Preis enthalten ist.
So lässt sich der Kombi-Vorteil sinnvoll einbauen
Eine praktikable Reihenfolge besteht darin, die Engelsburg nicht auf den vollsten Tag des Reiseplans zu legen, sondern als Ausgangspunkt für die folgenden beiden Tage zu nutzen. Nach dem Besuch des Castel Sant’Angelo bleibt das Ticket aktiv, und die Partnermuseen können gezielt dort eingeordnet werden, wo die Wege und Öffnungszeiten in den Tagesplan passen.
Dabei hilft eine nüchterne Planung:
- Die drei Gültigkeitstage auf dem Ticket notieren, statt sich auf die Erinnerung zu verlassen.
- Den Besuch der Partnermuseen nicht bis zum letzten möglichen Tag aufschieben, wenn der Reiseplan bereits viele feste Termine enthält.
- Für jedes Museum das eigene Ticket und den Ausweis bereithalten.
- Die Museen als eigenständige Ziele betrachten und nicht nur als „Gratiszugabe“ zwischen zwei größeren Sehenswürdigkeiten.
- Bei der Tagesplanung Wege und Einlasszeiten berücksichtigen; kostenlos bedeutet nicht, dass der Besuch ohne Zeitaufwand auskommt.
Gerade für Reisende, die drei Tage in Rom verbringen, kann diese Regelung den Unterschied zwischen einem überfüllten Standardprogramm und einer abwechslungsreicheren Route ausmachen. Der Mehrwert liegt weniger darin, möglichst viele Häuser abzuhaken, als darin, die Besuchstage flexibler zu verteilen.
Was am Einlass den Unterschied macht
Die entscheidenden Fehler sind unspektakulär: ein nicht passender Name, ein vergessener Ausweis oder eine falsche Erwartung an einen Sondertermin. Sie entstehen meist lange vor dem Museumseingang. Deshalb lohnt es sich, die Buchung nicht mit dem Zahlungsvorgang abzuschließen, sondern erst nach einer letzten Kontrolle.
Für ein reguläres Ticket über Musei Italiani oder CoopCulture ist folgende Reihenfolge sinnvoll:
1. Zuerst den Besuchstag und die Ticketart auswählen.
2. Für jede Person den Namen anhand des Originaldokuments eintragen.
3. Die Alters- oder Berechtigungsstufe kontrollieren, besonders bei ermäßigten Tickets und kostenlosem Eintritt.
4. Vor der Zahlung die Personendaten jedes einzelnen Tickets prüfen.
5. Nach der Buchung die Tickets öffnen und kontrollieren, ob Namen, Datum und Buchungsnummer lesbar sind.
6. Die Originalausweise für den Besuchstag bereitlegen – auch dann, wenn die Tickets bereits auf dem Smartphone gespeichert sind.
Für eine Reisegruppe empfiehlt es sich, die Dokumente nicht erst in der Schlange herauszusuchen. Das beschleunigt nicht zwingend die gesamte Abfertigung, verhindert aber, dass die Gruppe an der entscheidenden Stelle auseinanderfällt oder erst vor dem Eingang bemerkt, dass ein Dokument fehlt.
Ebenso wichtig ist die Unterscheidung zwischen einem regulären Besuch und einem Sondertermin. Ein Online-Ticket für Dienstag ist nicht die richtige Grundlage für die Montagsöffnung. Eine kostenlose Eintrittskarte für den ersten Sonntag wird nicht online reserviert. Und ein Roma Pass kann den regulären Zugang erleichtern, ist aber keine automatische Lösung für jede Öffnungs- und Tarifregel.
Wer über Drittanbieter bucht, sollte zusätzlich prüfen, ob tatsächlich ein Eintritt zur Engelsburg verkauft wird oder nur eine Vermittlungsleistung beziehungsweise eine geführte Tour. Die Begriffe „ohne Anstehen“ und „Schnelleinlass“ sind allein kein Beleg für eine offizielle Sonderlinie. Für die Kontrolle am Eingang zählen der gültige Zugang, die Buchungsdaten und das passende Ausweisdokument – nicht die werbliche Bezeichnung des Angebots.
Ein entspannter Kauf beginnt vor der Reise
Tickets kaufen für die Engelsburg ist nicht kompliziert, solange die Personalisierung nicht als Nebensache behandelt wird. Der offizielle Online-Weg ist für reguläre Besuche die planbarste Variante: Preis auswählen, Namen exakt übernehmen, Ticketdaten prüfen und den Originalausweis mitnehmen. Die Tageskasse bleibt eine Option, wenn man flexibel ist und die Verfügbarkeit vor Ort akzeptiert.
Der Roma Pass kann bei einem umfangreicheren Kulturprogramm eine sinnvolle Abkürzung sein. Er ist jedoch nicht die einzige Situation ohne Vorabreservierung. Für den ersten Sonntag ist keine Online-Buchung möglich, und der Lunedì di Castello wird ausschließlich an der Kasse verkauft. Gerade diese Sonderregeln sollte man nicht mit dem normalen Buchungsprozess vermischen.
Wer außerdem die zwei Partnermuseen innerhalb des dreitägigen Gültigkeitsfensters besucht, holt aus dem regulären Ticket mehr heraus als nur den Eintritt in die Engelsburg. Am Ende entscheidet nicht ein vermeintlicher VIP-Trick über einen stressfreien Besuch, sondern saubere Vorbereitung: der richtige Name, das richtige Dokument, der passende Buchungsweg und realistische Zeitplanung.
Dann bleibt von der Buchung tatsächlich das, was sie sein sollte: ein verlässlicher Zugang zu einem der markantesten Orte Roms – ohne Überraschung an der Kontrolle und ohne hektische Neuplanung vor dem Eingang.
Praktische Hinweise
Währung: EUR
Verkehr: rechts
Notrufnummer: 112
Wichtige Fakten
Baujahr: 139
Architekt: Decrianus
Denkmalstatus: italienisches Nationalmonument
Offizielle Website: castelsantangelo.beniculturali.it
Häufige Fragen
Muss ich meinen Reisepass oder Personalausweis zur Engelsburg mitnehmen?
Kann ich ein Ticket nutzen, das auf den Namen einer anderen Person ausgestellt ist?
Wie kann ich Tickets für den ersten Sonntag im Monat reservieren?
Was ist der Lunedì di Castello?
Gilt mein Engelsburg-Ticket auch für andere Museen?
Foto: Livioandronico2013 / CC BY-SA 4.0 — Wikimedia Commons