Reitstall Íshestar Tickets: Fehler bei der Buchung vermeiden
Ein Ticket für Íshestar ist schnell gekauft. Schwieriger wird es, wenn am Tag der Tour eine Voraussetzung fehlt: das Gewicht liegt über der Grenze, ein Kind reist ohne erforderliche…

Ein Ticket für Íshestar ist schnell gekauft. Schwieriger wird es, wenn am Tag der Tour eine Voraussetzung fehlt: das Gewicht liegt über der Grenze, ein Kind reist ohne erforderliche Einverständniserklärung an, der Rucksack soll mit aufs Pferd oder die Ankunft am Riding Center Hafnarfjörður wird zu knapp geplant. Dann hilft auch die schönste Reiseplanung nicht mehr. Eine verspätete Ankunft kann zum Ausschluss von der Tour führen – und eine Rückerstattung ist in diesem Fall nicht selbstverständlich.

Tickets und Preise
- Geführte Tour · Lava-Ausrittab125 €
- Ausritt im Nationalforstab129 €
Preise geprüft am 19. August 2026 · aktueller Preis auf der Partnerseite.
Offizielle Website — ishestar.is
Richtpreise, Änderungen möglich — Preis und Verfügbarkeit auf der Partnerseite bestätigen.
Partnerlink — GetYourGuide-TicketsWer Reitstall Íshestar Tickets bucht, sollte deshalb nicht nur auf Datum, Uhrzeit und Preis achten. Entscheidend sind die Bedingungen, die vor dem Aufsteigen gelten. Die meisten Probleme entstehen nicht im Sattel, sondern vorher: bei einer zu optimistischen Selbsteinschätzung, einer übersehenen Altersregel oder der Annahme, dass Transfer und Ausrüstung automatisch enthalten sind.
110 kg und das eigene Aufsteigen: Was die Gewichtsgrenze bei Íshestar bedeutet
Bei Íshestar gilt für die Reittouren eine Gewichtsobergrenze von 110 kg beziehungsweise 240 lbs. Diese Grenze ist keine ungefähre Orientierung, die am Treffpunkt noch ausgelegt werden kann. Sie gehört zu den verbindlichen Voraussetzungen für die Teilnahme. Wer das zulässige Gewicht überschreitet, wird nicht aufs Pferd gelassen.
Das hat mit der Belastbarkeit der Pferde und mit der Sicherheit der gesamten Tour zu tun. Ein Pferd ist kein beliebiges Transportmittel, und eine Reittour im isländischen Gelände stellt andere Anforderungen als ein kurzer Fotostopp auf einem umzäunten Platz. Gewicht, Gleichgewicht und Beweglichkeit wirken sich auf den Rücken des Tieres ebenso aus wie auf die Kontrolle des Reiters. Deshalb sollte die Grenze nicht als lästige Formalität verstanden werden, sondern als Teil der Bedingungen, unter denen die Tour überhaupt verantwortungsvoll stattfinden kann.
Die zweite körperliche Voraussetzung wird bei der Buchung leicht überlesen: Reiter müssen selbstständig auf- und absteigen können. Das bedeutet nicht, dass jede Hilfe am Pferd grundsätzlich ausgeschlossen wäre oder ein Aufstiegtritt verboten ist. Belegt ist vielmehr die Anforderung, dass der Reiter den Auf- und Abstieg aus eigener Kraft bewältigen kann. Wer dafür dauerhaft auf eine erhebliche Unterstützung angewiesen ist, sollte nicht davon ausgehen, dass die Tour trotzdem möglich ist.
Vor der Buchung lohnt sich eine nüchterne Prüfung:
- Liegt das Körpergewicht innerhalb der Grenze von 110 kg?
- Ist der selbstständige Auf- und Abstieg möglich?
- Bestehen aktuelle Beschwerden oder Bewegungseinschränkungen, die das Aufsteigen, Sitzen oder Absteigen erschweren könnten?
- Ist die körperliche Verfassung für eine Tour im Gelände realistisch eingeschätzt?
Gerade bei Knie-, Rücken- oder Gleichgewichtsproblemen sollte die Entscheidung nicht vom Wunschbild des Islandurlaubs bestimmt werden. Eine Reittour ist aktive Erholung, aber sie bleibt körperliche Aktivität. Der Reiter muss sich im Sattel sicher halten und den Anweisungen des Guides folgen können. Wer bei einer dieser Voraussetzungen unsicher ist, sollte die konkrete Situation vorab mit Íshestar klären, statt erst am Tag der Tour auf eine Ausnahme zu hoffen.
Die Gewichtsgrenze und die Fähigkeit zum selbstständigen Auf- und Absteigen sind keine Nebensätze der Buchung. Sie entscheiden darüber, ob die Tour sicher durchgeführt werden kann.
Sieben und vierzehn: Altersbeschränkungen und Einverständniserklärung
Für Standardtouren wie den Comfort Ride gilt ein Mindestalter von sieben Jahren. Ein jüngeres Kind kann daher nicht einfach als zusätzlicher Teilnehmer eingetragen werden, nur weil es bereits Erfahrung mit Tieren hat oder sich auf dem Pferd wohlfühlt. Die Altersgrenze gilt unabhängig davon, wie begeistert das Kind ist und wie routiniert die erwachsene Begleitperson reitet.
Eine weitere Regel betrifft Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren, die ohne Begleitperson mitreiten sollen. Für sie ist eine schriftliche Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten erforderlich. Das ist besonders wichtig bei Familien, in denen nicht alle gemeinsam an der Tour teilnehmen: Ein Elternteil möchte vielleicht selbst reiten, während ein anderes Familienmitglied am Treffpunkt bleibt; oder die Eltern planen, dass ein älteres Kind mit einer Gruppe und einem Guide unterwegs ist.
Die Einverständniserklärung sollte nicht als etwas betrachtet werden, das sich im letzten Moment mündlich am Empfang lösen lässt. Sie muss vor Beginn der Tour vorliegen. Deshalb gehört die Frage, wer für das Kind verantwortlich ist und wer die Erklärung abgibt, in die Reiseplanung – nicht erst an den Schalter des Riding Centers.
Praktisch ist es, das Dokument zusätzlich zur digitalen Version griffbereit zu haben. Je nach organisatorischem Ablauf kann ein Ausdruck sinnvoll sein; zumindest sollte die Erklärung so gespeichert sein, dass sie unterwegs ohne lange Suche vorgezeigt werden kann. Ein Foto oder Scan auf dem Mobiltelefon ersetzt nicht automatisch jede Form der verlangten Unterlage, erleichtert aber die Vorbereitung. Wenn die Anforderungen im Einzelfall unklar sind, ist eine direkte Nachfrage beim Anbieter die verlässlichere Lösung als eine Vermutung.
Bei der Buchung sollten Familien daher vier Dinge auseinanderhalten:
1. Alter des Kindes: Unter sieben Jahren ist die Teilnahme an der betreffenden Standardtour nicht möglich.
2. Begleitung: Unter 14-Jährige benötigen für das Reiten ohne Begleitperson die Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten.
3. Verantwortung: Es muss klar sein, wer das Kind während der Tour begleitet beziehungsweise wer die erforderliche Zustimmung erteilt.
4. Unterlagen: Die Erklärung muss vor Tourenbeginn vorhanden und zugänglich sein.
Die Altersregeln sind keine Einladung zu Verhandlungen am Treffpunkt. Sie sollen sicherstellen, dass die Teilnehmer körperlich und organisatorisch zur jeweiligen Tour passen. Wer ein Kind anmeldet, sollte deshalb nicht nur das Geburtsdatum im Kalender prüfen, sondern auch das geplante Betreuungsszenario.
Bei einer Reittour zählt nicht allein, ob ein Kind gern auf ein Pferd möchte. Entscheidend ist, ob Alter, Begleitung und Einverständniserklärung zusammenpassen.
Rucksack auf dem Pferderücken: Warum Taschen und Gepäck tabu sind
Rucksäcke und Taschen dürfen während der Tour nicht auf dem Pferd mitgenommen werden. Die Regel wirkt auf den ersten Blick streng, vor allem wenn eine Kamera, eine Wasserflasche, die Regenjacke und persönliche Gegenstände dabei sind. Auf dem Pferderücken ist ein Rucksack jedoch kein neutraler Reisebegleiter. Er kann den Schwerpunkt verändern, beim Reiten verrutschen oder mit Zügeln und Sattelzeug in Konflikt geraten.
Das Problem liegt nicht erst im Galopp. Auch bei langsameren Gangarten kann eine schlecht sitzende Tasche die Bewegungsfreiheit einschränken. Der Reiter greift dann womöglich anders nach den Zügeln, korrigiert seine Haltung verspätet oder versucht, ein verrutschtes Gepäckstück zu sichern. Genau solche zusätzlichen Bewegungen sind bei einer geführten Tour unnötig und vermeidbar.
Die Sicherheitsregel gilt deshalb für Rucksäcke und Taschen gleichermaßen. Wer eine umfangreiche Kameraausrüstung, eine Drohne oder andere größere Gegenstände mitbringt, sollte sie nicht erst am Pferd auspacken und auf eine spontane Lösung hoffen. Für Wertsachen stehen vor Ort Aufbewahrungsmöglichkeiten beziehungsweise Schließfächer zur Verfügung. Was während des Ritts benötigt wird, sollte sich auf das beschränken, was sicher und unauffällig am Körper getragen werden kann.
Das bedeutet für die Anreise:
- Große Rucksäcke möglichst im Mietwagen oder in der vorgesehenen Aufbewahrung lassen.
- Kamerataschen nicht als Handgepäck für den Sattel einplanen.
- Wertsachen vor dem Aufsteigen einschließen.
- Nur Gegenstände mitnehmen, deren sichere Unterbringung ausdrücklich geklärt ist.
- Regen- und Wärmekleidung nicht zusätzlich in einer Tasche auf dem Pferd verstauen, sondern die bereitgestellte Ausrüstung vor Ort nutzen.
Auch eine kleine Tasche ist nicht automatisch erlaubt, nur weil sie leicht ist. Die entscheidende Frage lautet nicht, ob das Gepäck praktisch erscheint, sondern ob es während der Tour sicher untergebracht werden kann. Im Zweifel bleibt es im Schließfach.
Selbstständig nach Hafnarfjörður: Pünktlichkeit am Riding Center
Wer ohne Abholservice anreist, muss mindestens 30 Minuten vor dem gebuchten Tourenstart am Íshestar Riding Center in Hafnarfjörður eintreffen. Die Adresse Sörlaskeið 26 gehört deshalb ebenso in die Reiseplanung wie die Buchungsbestätigung. Wer nur die Startzeit notiert und die Anfahrt später improvisiert, plant zu knapp.
Die halbe Stunde vor Beginn ist kein leerer Puffer. In dieser Zeit können mehrere organisatorische Schritte anfallen:
- Die Buchung wird beim Check-in überprüft.
- Offene Fragen zur Teilnahme werden geklärt.
- Helm, Gummistiefel sowie Regen- und Wärmekleidung werden ausgegeben und angepasst.
- Die Teilnehmer erhalten Anweisungen für den Umgang mit den Pferden und das Verhalten während der Tour.
- Die Gruppe wird für den Aufstieg und den Beginn der Tour vorbereitet.
Wer erst zum offiziellen Start eintrifft, hat diese Abläufe bereits verpasst. Eine zu späte Ankunft kann dazu führen, dass der Gast nicht mehr teilnehmen darf. Das gilt auch dann, wenn die Verspätung nicht absichtlich entstanden ist. Eine konkrete allgemeine Fünf-Minuten-Frist lässt sich daraus nicht ableiten; maßgeblich ist, dass eine verspätete Ankunft den Ablauf der Gruppe und die Sicherheitsvorbereitung stören kann. Im schlimmsten Fall erfolgt der Ausschluss ohne Rückerstattung.
Das ist der Punkt, an dem viele Planungen zu optimistisch werden. Selbstanreise bedeutet nicht, dass man exakt zur Abfahrtszeit auf dem Parkplatz stehen kann. Zwischen Unterkunft und Riding Center liegen nicht nur Fahrzeit, sondern auch die üblichen Unsicherheiten einer Reise: verspätete Abfahrt, eine ungeplante Pause, Orientierung vor Ort oder Wetterbedingungen, die das Fahren langsamer machen. Wer aus Reykjavík kommt, sollte deshalb nicht mit der theoretisch kürzesten Strecke kalkulieren, sondern mit ausreichend Reserve.
Sinnvoll ist ein eigener Zeitplan mit drei getrennten Angaben:
1. Zeitpunkt der Abfahrt: Wann muss man die Unterkunft tatsächlich verlassen?
2. Geplante Ankunft: Wann soll das Riding Center erreicht werden?
3. Gebuchter Tourenstart: Wann beginnt die Tour laut Ticket?
Zwischen Ankunft und Start sollten mindestens die geforderten 30 Minuten liegen. Zusätzliche Reserve ist bei Selbstanreise vernünftig, besonders wenn die Gegend unbekannt ist oder mehrere Personen gemeinsam fertig werden müssen. Wer dagegen erst kurz vor Beginn eintrifft, trägt das Risiko selbst.
Eine verspätete Ankunft sollte nicht mit dem Argument gerechtfertigt werden, dass das Ticket bereits bezahlt ist. Das Ticket garantiert nicht, dass die Sicherheits- und Vorbereitungsphase für einen zu spät eintreffenden Teilnehmer verschoben wird. Die Tour findet als Gruppe statt, und das Pferd kann nicht einfach warten, bis die Anfahrt aufgeholt ist.
Ausrüstung vor Ort: Was tatsächlich mitgebracht werden sollte
Íshestar stellt für die Reittouren wichtige Ausrüstung vor Ort bereit. Dazu gehören Reithelme, Gummistiefel sowie Regen- und Wärmekleidung. Das nimmt Reisenden einen Teil des Gepäckproblems ab. Niemand muss für eine einzelne Islandtour zwingend eine komplette Reitgarderobe im Koffer unterbringen.
Trotzdem ist die eigene Kleidung nicht nebensächlich. Unter der bereitgestellten Ausrüstung sind mehrere Schichten aus schnelltrocknendem Material sinnvoll. Das Wetter in Island kann schnell wechseln, und beim Reiten entsteht Bewegung, während Wind und Regen die gefühlte Temperatur deutlich verändern können. Baumwolle, die einmal durchfeuchtet ist, trocknet unterwegs nur langsam. Praktischer sind Schichten, die sich anpassen lassen: eine funktionale Basisschicht, wärmende Kleidung darüber und eine äußere Lage, die mit wechselnden Bedingungen zurechtkommt.
Die bereitgestellte Ausrüstung ersetzt außerdem nicht die persönliche Vorbereitung. Kleidung und Schuhe müssen so gewählt sein, dass der Reiter sich beim Aufsteigen, Sitzen und Absteigen sicher bewegen kann. Lange, lose Teile oder Gegenstände, die sich verfangen könnten, gehören nicht in den Sattel. Schmuck, große Schals und lose Taschen sind schon deshalb unpraktisch, weil sie die Bewegungsfreiheit beeinträchtigen können.
Vor Ort sollte genug Zeit bleiben, um die Ausrüstung in Ruhe anzuprobieren. Ein Helm muss sicher sitzen, ohne zu drücken oder zu verrutschen. Gummistiefel dürfen nicht so locker sein, dass der Fuß keinen Halt findet. Regen- und Wärmekleidung sollte über die geplanten Kleidungsschichten passen. Die 30 Minuten Vorlauf sind also auch deshalb notwendig, weil die passende Größe nicht einfach im Vorbeigehen gegriffen wird.
| Leistung | Bei Selbstanreise vor Ort | Was vorher zu beachten ist |
|---|---|---|
| Reithelm | wird bereitgestellt | Sitz und Größe vor dem Aufsteigen prüfen |
| Gummistiefel | werden bereitgestellt | Darunter geeignete, nicht zu dicke Socken tragen |
| Regen- und Wärmekleidung | wird bereitgestellt | Eigene Kleidung in mehreren Schichten planen |
| Sicherheitsunterweisung | gehört zur Vorbereitung | Rechtzeitig eintreffen und aufmerksam teilnehmen |
| Anfahrt ab Reykjavík | nicht automatisch enthalten | Tourbeschreibung auf Transfer oder Selbstanreise prüfen |
| Aufbewahrung von Gepäck und Wertsachen | Schließfächer beziehungsweise Aufbewahrungsmöglichkeiten vorhanden | Rucksack und größere Taschen nicht mit aufs Pferd nehmen |
Transfer oder Selbstanreise: Íshestar Hafnarfjörður buchen ohne falsche Annahmen
Nicht jede Tour bei Íshestar beinhaltet einen Transfer ab Reykjavík. Der Comfort Ride ist ein Beispiel für eine Tour, bei der die Anreise eigenständig organisiert werden muss. Wer kein Auto mietet und auf einen Abholservice angewiesen ist, sollte daher vor der Buchung genau prüfen, was in der gewählten Leistung enthalten ist.
Das ist eine der typischen Fehlerquellen beim Buchen: Ein Gast sieht den Namen des Reitstalls, geht von einem bekannten Ausflugsanbieter aus und nimmt an, dass die Fahrt zum Riding Center automatisch dazugehört. Tatsächlich können sich Touren in diesem Punkt unterscheiden. Die Buchungsseite oder Tourbeschreibung enthält normalerweise den entscheidenden Hinweis, ob ein Transfer angeboten wird oder ob die Gäste selbst zum Standort in Hafnarfjörður gelangen müssen.
Vor dem Bezahlen sollten diese Angaben zusammenpassen:
- Datum und Startzeit der Tour,
- Standort und genaue Adresse,
- Transfer ab Reykjavík oder Selbstanreise,
- erforderliche Ankunftszeit,
- Alters- und Gewichtsvorgaben,
- enthaltene Ausrüstung,
- Regelung für Gepäck und Wertsachen.
Wer einen Transfer benötigt, sollte nicht erst nach dem Kauf feststellen, dass die gewählte Tour nur für Selbstanreisende vorgesehen ist. Umgekehrt muss ein Gast mit Selbstanreise die Fahrzeit und die Ankunftsreserve in den Tagesplan einbauen. Das Riding Center in Hafnarfjörður ist kein Treffpunkt, den man nebenbei zwischen zwei anderen Programmpunkten einschiebt, wenn die Tour pünktlich beginnen soll.
Die Verfügbarkeit einzelner Termine kann sich ändern. Deshalb ist es sinnvoll, vor der endgültigen Buchung den aktuellen Termin zu prüfen und die Bedingungen genau dieser Tour zu lesen. Eine Buchungsplattform kann den Termin reservieren, nimmt dem Reisenden aber nicht die Verantwortung für die Voraussetzungen ab. Sie verkauft das Ticket; ob der Teilnehmer am Ende aufsteigen kann, hängt weiterhin von den Regeln des Reitstalls ab.
Die häufigsten Fehler bei Reitstall Íshestar Tickets
Einige Missverständnisse tauchen immer wieder auf, weil Reisende die Buchung wie einen gewöhnlichen Ausflug behandeln. Bei einer Reittour greifen jedoch mehrere Bedingungen gleichzeitig. Das Ticket allein ist nicht die vollständige Teilnahmeberechtigung.
Das Gewicht wird nur ungefähr geschätzt.
Wer nahe an der Grenze liegt, sollte nicht mit einer alten Angabe oder einer groben Schätzung planen. Die Obergrenze von 110 kg ist verbindlich. Ein kleiner Unterschied, der zu Hause unwichtig wirkt, kann am Tag der Tour entscheidend sein.
Die körperliche Voraussetzung wird mit einer Aufstiegshilfe verwechselt.
Die Regel verlangt, dass der Reiter selbstständig auf- und absteigen kann. Daraus folgt nicht, dass jeder Aufstieg mit einem Tritt oder jede Unterstützung durch Personal verboten wäre. Entscheidend ist, ob die Person den Vorgang aus eigener Kraft bewältigen kann. Wer das nicht sicher einschätzen kann, sollte seine Situation vorab abklären.
Das Alter wird nur bei der Buchung einer Person geprüft.
Bei Familienbuchungen muss für jeden Teilnehmer einzeln geprüft werden, ob das Mindestalter erfüllt ist und ob bei unter 14-Jährigen eine Einverständniserklärung erforderlich ist.
Der Rucksack wird als harmloses Zubehör betrachtet.
Auf dem Pferderücken sind Taschen und Rucksäcke nicht vorgesehen. Auch eine Kameraausrüstung sollte nicht spontan mitgenommen werden. Für größere Gegenstände gibt es Aufbewahrungsmöglichkeiten vor Ort.
Die Ankunftszeit wird mit der Startzeit gleichgesetzt.
Mindestens 30 Minuten vor Tourbeginn sollen selbstanreisende Gäste am Riding Center sein. Wer später kommt, kann von der Teilnahme ausgeschlossen werden, unter Umständen ohne Rückerstattung. Eine pauschale Fünf-Minuten-Regel ist nicht der entscheidende Punkt; entscheidend ist die rechtzeitige Ankunft für Check-in, Ausrüstung und Einweisung.
Der Transfer wird stillschweigend vorausgesetzt.
Bei der Auswahl muss klar sein, ob die Fahrt ab Reykjavík enthalten ist. Falls nicht, sind Mietwagen, Taxi oder eine andere Anreisemöglichkeit rechtzeitig zu organisieren.
Vor der Buchung: Was für einen reibungslosen Tourtag zusammenpassen muss
Die Vorbereitung ist überschaubar, wenn sie in der richtigen Reihenfolge erfolgt. Zuerst stehen die persönlichen Voraussetzungen: Gewicht, Alter und Beweglichkeit. Danach folgen die organisatorischen Fragen: Dokumente, Transfer und Ankunftszeit. Erst dann lohnt es sich, sich mit Kleidung, Kamera und Tagesprogramm zu beschäftigen.
Ein sinnvoller Ablauf sieht so aus:
1. Teilnehmer prüfen: Alter, Gewicht und Fähigkeit zum selbstständigen Auf- und Absteigen für jede Person einzeln einschätzen.
2. Familienunterlagen vorbereiten: Bei Teilnehmern unter 14 Jahren klären, ob sie ohne Begleitperson reiten und welche schriftliche Zustimmung erforderlich ist.
3. Tourbedingungen lesen: Nicht nur den Namen der Tour, sondern auch Transferregelung, Treffpunkt und geforderte Ankunftszeit prüfen.
4. Anreise planen: Für die Selbstanreise zum Riding Center Sörlaskeið 26 ausreichend Zeit und zusätzliche Reserve einplanen.
5. Gepäck reduzieren: Rucksack, größere Tasche und empfindliche Ausrüstung nicht für den Ritt einplanen; die Aufbewahrungsmöglichkeiten vor Ort nutzen.
6. Kleidung passend wählen: Mehrere trocknende Schichten unter der bereitgestellten Regen- und Wärmekleidung tragen.
7. Bestätigung griffbereit halten: Buchungsdaten und gegebenenfalls Einverständniserklärung unterwegs ohne lange Suche vorzeigen können.
Diese Reihenfolge verhindert, dass die Vorfreude die praktischen Fragen überdeckt. Gerade bei Island-Reittouren ist der organisatorische Rahmen Teil des Erlebnisses. Das Wetter, die Tiere, die Ausrüstung und die Gruppe lassen sich nicht so flexibel behandeln wie ein Eintritt in eine Ausstellung. Wer zu spät kommt oder eine zentrale Voraussetzung nicht erfüllt, kann nicht einfach auf den nächsten freien Platz warten.
Schluss
Reitstall Íshestar Tickets sind kein komplizierter Kauf – aber sie verlangen eine genaue Vorbereitung. Die entscheidenden Punkte sind klar: Das Gewicht darf 110 kg nicht überschreiten, der Reiter muss selbstständig auf- und absteigen können, Kinder müssen die Altersvorgaben erfüllen, und unter 14-Jährige benötigen ohne Begleitperson eine schriftliche Einverständniserklärung. Rucksäcke und Taschen bleiben während der Tour am Boden. Wer selbst nach Hafnarfjörður fährt, kommt mindestens 30 Minuten vor Beginn am Riding Center an und rechnet damit, dass eine verspätete Ankunft zum Ausschluss ohne Rückerstattung führen kann.
Ebenso wichtig ist die Frage nach dem Transfer. Nicht jede Tour holt Gäste in Reykjavík ab, und die passende Kleidung wird zwar teilweise gestellt, sollte aber durch funktionale Schichten ergänzt werden. Wer diese Bedingungen vor dem Buchen prüft, reduziert das Risiko unangenehmer Überraschungen erheblich.
Island reiten aktive Erholung zu nennen, ist nicht falsch – solange der Begriff nicht mit einer völlig mühelosen Freizeitaktivität verwechselt wird. Im Sattel zählen Beweglichkeit, Aufmerksamkeit und ein realistischer Blick auf die eigenen Möglichkeiten. Dann wird aus dem Ausflug keine Diskussion am Tor, sondern eine Reittour, bei der der Blick tatsächlich dort bleiben kann, wo er hingehört: auf der Landschaft, den Pferden und dem Weg durch das isländische Gelände.
Praktische Hinweise
Währung: ISK
Verkehr: rechts
Notrufnummer: 112