Tickets kaufen Europa-Park Resort: Checkliste gegen Stress

Am Schalter der Tageskasse im Europa-Park Resort zahlen Sie zehn Euro mehr pro Ticket als online – und an stark frequentierten Tagen haben Sie ohne Vorab-Buchung zudem keinen garantierten Einlass.

Tickets kaufen Europa-Park Resort: Checkliste gegen Stress

Genau diese Situation erleben jedes Jahr Tausende Familien, weil sie spontan losfahren, statt den Ticketkauf in Ruhe zu erledigen. Ein strukturierter Ablauf beim Tickets kaufen Europa-Park Resort nimmt Ihnen diesen Stress und sorgt dafür, dass der Besuch bereits an der Eingangsschleuse entspannt beginnt.

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Wenn Sie die wichtigsten Weichen einmal bewusst stellen, gewinnen Sie genau die Leichtigkeit zurück, die einen Freizeitpark-Tag überhaupt erst zu einem Erlebnis macht. Es geht nicht darum, jede Minute durchzuplanen. Es geht um einige Entscheidungen, die später lange Wartezeiten, unnötige Kosten und Diskussionen am Eingang vermeiden. Vom Online-Ticket über die Parkplatzwahl bis zur cleveren Nutzung der App-Funktion VirtualLine sind es vor allem fünf Punkte, die den Unterschied machen.

Warum der Online-Kauf für das Europa-Park Resort unverzichtbar ist

Beim Tickets kaufen Europa-Park Resort führt am Online-Kauf praktisch kein Weg vorbei, wenn Sie Überraschungen vermeiden wollen. Wer spontan an der Tageskasse kauft, zahlt einen Aufpreis von 10,00 € pro Ticket gegenüber dem Online-Preis – bei einer vierköpfigen Familie summiert sich das schnell auf 40,00 € oder mehr, die Sie schlicht verschenken. Dieses Geld lässt sich sinnvoller für ein Mittagessen, ein Getränk oder eine zusätzliche Attraktion im Resort einsetzen.

Hinzu kommt ein zweiter, oft unterschätzter Aspekt: Die Tickets sind tagesdatiert. Wenn Sie sie am gebuchten Datum nicht nutzen, verfallen sie ersatzlos. Das bedeutet: Wer am Morgen des Besuchstages noch unsicher ist und auf „wird schon klappen“ setzt, läuft Gefahr, dass schlechtes Wetter, eine Erkrankung oder ein Stau den Plan zerschlagen – und das Geld futsch ist. Mit einer bewussten Vorab-Entscheidung hingegen sichern Sie sich Ihren Wunschtag und sparen den Aufpreis.

Gerade bei einem Familienausflug ist dieser Punkt wichtiger, als es auf den ersten Blick wirkt. Je mehr Personen mitkommen, desto größer ist nicht nur die mögliche Ersparnis, sondern auch das organisatorische Risiko. Ein fehlendes Ticket, eine falsche Alterskategorie oder ein nicht gebuchtes Kleinkind sorgen am Eingang für Rückfragen, obwohl der Tag eigentlich mit der ersten Fahrt beginnen sollte. Deshalb lohnt es sich, die Angaben nicht erst im Auto oder in der Schlange zusammenzusuchen.

Ein weiterer Punkt, der in der Hektik am Eingang leicht übersehen wird: An stark frequentierten Tagen kann die Parkkapazität begrenzt sein. Wer ohne Online-Ticket anreist, hat im Zweifel keinen garantierten Einlass. Mit einem im Voraus gebuchten Ticket umgehen Sie genau dieses Risiko. Besonders an Wochenenden, Feiertagen und in Ferienzeiten sollte der Online-Kauf deshalb nicht als bloße Komfortoption betrachtet werden, sondern als Teil einer verlässlichen Besuchsplanung.

Wer sein Europa-Park-Ticket online kauft, spart nicht nur Geld, sondern sichert sich auch den garantierten Einlass am Wunschtag – ein Doppelnutzen, der in keinem Familienbudget fehlen sollte.

Der Online-Kauf selbst ist über den offiziellen Ticketshop unkompliziert: Sie wählen Datum, Ticketkategorie und Anzahl, bezahlen digital und erhalten die Tickets direkt als PDF mit QR-Code oder im Apple-/Google-Wallet. Drucken ist nicht nötig, das Smartphone reicht. Trotzdem sollten Sie die Tickets nicht erst wenige Minuten vor dem Einlass öffnen. Eine volle Batterie, eine stabile Verbindung und ein schneller Zugriff auf die QR-Codes gehören zu den kleinen Vorbereitungen, die am Eingang unverhältnismäßig viel Ruhe schaffen.

Was Sie vor dem Bezahlen kontrollieren sollten

Vor dem Abschluss der Bestellung lohnt sich ein kurzer Blick auf drei Angaben:

  • Besuchsdatum: Tagesdatierte Tickets gelten nur für den ausgewählten Tag.
  • Alterskategorie: Erwachsene, Kinder und Kleinkinder werden getrennt erfasst.
  • Anzahl der Personen: Auch kostenfreie Tickets für Kinder unter vier Jahren müssen online mitgebucht werden.

Diese Kontrolle klingt banal, verhindert aber die häufigsten Korrekturen am Eingang. Wer für eine Gruppe bucht, sollte außerdem festlegen, auf welchem Smartphone die Tickets gespeichert werden und wer als Ersatz Zugriff auf die Buchungsbestätigung hat. Bei größeren Familien ist es angenehmer, wenn nicht eine einzige Person sämtliche QR-Codes verwalten muss.

Preisstruktur und saisonale Ticket-Optionen für 2026

Die Sommersaison 2026 im Europa-Park Resort läuft vom 28.03.2026 bis 09.01.2027. Innerhalb dieses Zeitraums variieren die Preise je nach Besuchstag – Wochenenden, Feiertage und Ferientage sind teurer, ruhige Wochentage im Frühling oder Spätherbst spürbar günstiger. Wer beim Datum flexibel ist, kann also durchaus sparen. Bei den regulären Erwachsenentickets liegt der Unterschied zwischen dem günstigsten und dem teuersten genannten Tag bei 9,00 €, also bei knapp 12 bis 13 Prozent gegenüber dem günstigeren Preis. Eine pauschale Ersparnis von 15 bis 20 Prozent gegenüber einem Samstag lässt sich aus diesen bestätigten Tagespreisen nicht ableiten.

Entscheidend ist daher nicht ein vermeintlicher Standardsatz wie „unter der Woche ist es immer deutlich billiger“, sondern der konkrete Blick auf das gewünschte Datum. Ein Montag oder Mittwoch kann günstiger sein als ein Samstag, doch die tatsächliche Differenz hängt von Saison, Ferienkalender und Auslastung ab. Wer zwei oder drei mögliche Besuchstage zur Auswahl hat, sollte die Preise direkt nebeneinander vergleichen, statt sich auf eine allgemeine Prozentangabe zu verlassen.

Hier ein Überblick über die regulären Tagestickets zu den genannten Online-Preisen:

TicketkategorieGünstigster TagTeuerster Tag
Erwachsene ab 12 Jahre67,00 €76,00 €
Kinder von 4 bis 11 Jahre56,50 €65,00 €
Kleinkinder unter 4 Jahrefreifrei

Bei Erwachsenen entspricht die Differenz von 9,00 € zwischen 67,00 € und 76,00 € rund 12 bis 13 Prozent des günstigeren Preises. Auch bei den Kindertickets ist der Preisunterschied klar sichtbar, sollte aber nicht mit einer pauschalen Ersparnis für jeden Wochentag gleichgesetzt werden. Für die eigene Planung zählt immer der Betrag, der im Ticketshop am ausgewählten Datum tatsächlich angezeigt wird.

Beachten Sie: Kinder unter vier Jahren zahlen keinen Eintritt, müssen aber dennoch online mitgebucht werden, damit sie bei der Kapazitätsplanung mitgezählt werden. Menschen mit anerkanntem Grad der Behinderung ab GdB 50 sowie Gruppen ab 20 Personen erhalten ebenfalls vergünstigte Konditionen – die genauen Modalitäten finden Sie direkt im Ticketshop. Tagesaktuelle Preisanpassungen durch den Betreiber sind möglich, daher lohnt sich vor dem Kauf ein kurzer Blick auf die aktuelle Preisübersicht.

Saison und Besuchstag zusammen denken

Ein günstiger Ticketpreis ist nicht automatisch die beste Wahl, wenn dafür eine Attraktion fehlt, auf die sich die Familie seit Wochen freut. Der Europa-Park ist nicht nur ein Sommervergnügen. Im Spätherbst und Winter verwandelt sich das Resort, und einzelne Attraktionen haben saisonal eingeschränkte Öffnungszeiten. Wenn Sie zwischen Mitte November und Anfang Januar kommen, prüfen Sie vorab den Saisonkalender, damit Ihre Lieblingsattraktion tatsächlich geöffnet hat.

Auch die Tageslänge verändert das Erlebnis. In der warmen Jahreszeit bleibt mehr Zeit für Außenbereiche und ausgedehnte Pausen, während ein Winterbesuch stärker von Öffnungszeiten, Wetter und der eigenen Belastbarkeit abhängt. Für Familien mit kleinen Kindern kann ein weniger voller Tag trotzdem angenehmer sein, selbst wenn die absolute Ersparnis gegenüber einem besonders teuren Samstag begrenzt bleibt. Der Preis ist nur ein Teil der Entscheidung; die Nutzbarkeit des Tages gehört ebenso dazu.

Strategische Parkplatzwahl: Standard oder reserviert

Bevor Sie überhaupt am Haupteingang stehen, ist die Parkplatzfrage bereits entschieden. Hier lauert die nächste kleine Stolperfalle, wenn Sie unvorbereitet anreisen. Wer erst vor Ort überlegt, welche Parkoption passt, verschenkt unter Umständen Zeit und Komfort, noch bevor der eigentliche Besuch begonnen hat.

Der reguläre Besucherparkplatz kostet 10,00 € und sollte unbedingt vorab online gebucht werden. Andernorts stehen Sie am Kassenautomaten Schlange, während drinnen bereits die ersten Attraktionen öffnen. Das klingt nach einer Kleinigkeit, ist aber ein nicht zu unterschätzender Zeitfresser an einem Tag, an dem jede Minute zählt. Gerade mit Kindern wird aus dem kurzen Halt schnell eine erste Geduldsprobe: Parken, Taschen richten, Kinderwagen ausladen, Orientierung finden – und dann noch der Weg bis zum Eingang.

Das „Reservierte Parken“ liegt deutlich näher am Haupteingang und kostet 32,00 €. Es ist ausschließlich online buchbar und lohnt sich besonders dann, wenn Sie mit kleinen Kindern, viel Gepäck oder bei großer Hitze unterwegs sind. Der Weg vom reservierten Parkplatz zum Eingang ist spürbar kürzer, und Sie parken garantiert in der Nähe des Eingangsbereichs – statt auf einem der äußeren Felder, von denen aus Sie mehrere Minuten zum Tor laufen müssen.

Parkplatz-OptionPreisBuchungswegWann sinnvoll
Standard-Parkplatz10,00 €Online empfohlenFür die meisten Besuche ausreichend
Reservierter Parkplatz32,00 €Nur onlineMit Kleinkindern, bei Hitze oder großem Gepäck
Hotelgast-ParkeninklusiveÜber die HotelbuchungBei einer Übernachtung im Resort

Die Mehrkosten für den reservierten Stellplatz kaufen dabei nicht einfach „mehr Parkplatz“, sondern vor allem einen kürzeren Weg und mehr Planbarkeit. Für eine Gruppe ohne Kinderwagen und ohne viel Gepäck ist der Standardplatz in der Regel ausreichend. Mit Baby, Wickeltasche, Wechselkleidung und zusätzlichem Proviant kann die Nähe zum Eingang dagegen einen spürbaren Unterschied machen.

Übernachtungsgäste der Europa-Park-eigenen Hotels parken in der Regel auf hoteleigenen Stellplätzen – die Parkplatzgebühr entfällt und ist bereits in der Übernachtung inkludiert. Das macht die Hotelbuchung auch aus logistischer Sicht interessant: Anreise, Parken und Zugang zum Resort lassen sich besser miteinander verbinden, statt mehrere Einzelschritte am Besuchstag organisieren zu müssen.

Nicht nur den Preis, sondern den Rückweg einplanen

Die Parkplatzwahl wirkt sich nicht nur auf den Morgen aus. Nach mehreren Stunden im Park werden selbst kurze Wege länger. Kinder sind müde, Einkäufe müssen verstaut werden, und nach einer späten Show möchte niemand noch lange über den Parkplatz laufen. Wenn Sie bis zum Abend bleiben wollen, kann die Nähe zum Eingang deshalb mehr wert sein als beim morgendlichen Ankommen.

Wer sich für den Standardparkplatz entscheidet, sollte die Position des Autos bereits beim Abstellen bewusst merken oder fotografisch festhalten. Nach einem langen Tag sehen viele Stellflächen ähnlich aus. Ein kurzer Orientierungspunkt auf dem Smartphone verhindert, dass der Besuch mit einer Suchrunde zwischen den Reihen endet.

Digitale Zeitersparnis durch die VirtualLine-Funktion

Die kostenlose „Europa-Park & Rulantica“-App ist Ihr wichtigstes Werkzeug im Park – und sie sollte bereits vor der Anreise auf dem Smartphone installiert und mit Ihren Tickets verknüpft sein. Über die Funktion VirtualLine können Sie an ausgewählten Hauptattraktionen virtuell anstehen, also ohne physisch in der Schlange zu stehen.

Konkret funktioniert das so: Sie öffnen die App, wählen eine teilnehmende Attraktion aus – typischerweise Voltron Nevera oder WODAN – und reservieren einen Platz in der virtuellen Warteschlange. Anschließend können Sie den Park frei erkunden, andere Attraktionen besuchen oder eine Pause einlegen. Sobald Ihre Reihe an der Reihe ist, erhalten Sie eine Push-Benachrichtigung mit einem Zeitfenster, in dem Sie zur Attraktion gehen und über einen separaten Eingang einsteigen.

Die VirtualLine verwandelt lange Wartezeiten in geschenkte Parkzeit – vorausgesetzt, Sie klinken sich früh am Tag in die Reservierung ein, denn beliebte Slots sind schnell vergeben.

Wichtig zu wissen: Pro Ticket kann jeweils nur eine VirtualLine-Reservierung aktiv sein. Sie können also nicht an mehreren Attraktionen gleichzeitig virtuell anstehen, sondern immer nur an einer. Planen Sie Ihre Route daher so, dass Sie jeweils eine Reservierung abschließen, bevor Sie die nächste starten. Die Funktion ersetzt keine Tagesplanung, nimmt ihr aber den starren Charakter. Während eine Person virtuell wartet, kann die Gruppe essen, eine ruhigere Attraktion besuchen oder eine Pause einlegen.

Ein praktischer Tipp aus der Routine erfahrener Besucher: Starten Sie am Morgen direkt nach dem Einlass mit der VirtualLine für die beliebteste Attraktion des Tages. Während Sie dann gemütlich durch den Park schlendern, läuft Ihre Wartemarke im Hintergrund mit – und Sie können die Wartezeit sinnvoll nutzen, statt sie stehend in der Schlange zu verbringen.

Die App vor dem Einlass vorbereiten

Die wichtigste Vorbereitung findet nicht erst im Park statt. Laden Sie die App zu Hause herunter, melden Sie sich an und prüfen Sie, ob die Tickets richtig zugeordnet werden können. Das ist besonders sinnvoll, wenn mehrere Erwachsene die Kinder begleiten oder wenn die Tickets auf verschiedenen Geräten gespeichert sind. Eine kurze Einrichtung am Vorabend ist deutlich entspannter als die Fehlersuche bei hoher Auslastung des Mobilfunknetzes am Eingang.

Außerdem sollte die Gruppe vorher klären, welche Attraktion am Morgen Priorität hat. „Die beliebteste Attraktion“ ist nicht für jede Familie dieselbe: Für die einen zählt die große Achterbahn, für die anderen eine Familienfahrt, die alle Altersgruppen nutzen können. VirtualLine bringt nur dann wirklich Ruhe in den Tag, wenn die Auswahl zu den Interessen und Größen der Gruppe passt.

Behalten Sie Push-Nachrichten und Zeitfenster im Blick. Eine virtuelle Reservierung ist kein Freibrief, den Park ohne Uhr zu durchqueren. Wer zu spät am Einstieg erscheint oder sich zu weit entfernt aufhält, verliert den Vorteil der Funktion. Eine Route in der näheren Umgebung der reservierten Attraktion ist deshalb meist klüger als ein spontaner Wechsel auf die andere Seite des Parks.

Exklusive Vorteile für Hotelgäste und ResortPass-Status

Wenn Sie ohnehin eine Übernachtung im Europa-Park Resort planen, profitieren Sie von einem handfesten Vorteil: Sie erhalten 30 Minuten früheren Einlass in den Park als Tagesgäste. In einer halben Stunde lässt sich bei halb leeren Wegen deutlich mehr erleben als im Gedränge der ersten Hauptwelle – ein Unterschied, den Familien mit kleinen Kindern besonders zu schätzen wissen.

Der frühe Einlass ist dabei mehr als ein zusätzlicher Zeitbonus. Er verändert den Rhythmus des gesamten Vormittags. Die erste beliebte Attraktion lässt sich häufig ohne die späteren Spitzenzeiten ansteuern, und danach bleibt mehr Spielraum für Frühstück, Toilettenpause oder den Weg zu einem anderen Themenbereich. Wer den Vorsprung gezielt nutzt, muss nicht jede weitere Stunde des Tages mit maximalem Tempo füllen.

Die Europa-Park-eigenen Hotels – darunter Colosseo, Bell Rock, El Andaluz, Santa Isabel und Castillo Alcazar – liegen teils direkt am Parkeingang oder in fußläufiger Nähe. Damit kombinieren Sie die Bequemlichkeit des frühen Einlasses mit der Möglichkeit, am Abend nach Parkschluss entspannt ins Zimmer zu gehen, ohne noch eine Heimreise vor sich zu haben.

Für Besucher, die häufiger kommen, gibt es die Jahreskarten ResortPass Silver und Gold:

  • ResortPass Silver für Erwachsene: 325,00 €, freier Eintritt in den Europa-Park während der gesamten Saison, ausgenommen wenige Sondertage.
  • ResortPass Gold für Erwachsene: 495,00 €, alle Silver-Vorteile plus zusätzliche Vergünstigungen, etwa bevorzugter Einlass an ausgewählten Tagen und Rabatte in Partnerhotels.

Wichtig zur aktuellen Situation: Der Verkauf der ResortPass-Jahreskarten für die Saison 2026 ist im regulären Verkauf zeitweise nicht verfügbar. Das bedeutet konkret, dass eine Bestellung nicht zu jedem Zeitpunkt garantiert möglich ist. Wenn Sie eine Jahreskarte in Betracht ziehen, lohnt es sich, den Ticketshop regelmäßig zu prüfen oder sich für den Newsletter des Europa-Park anzumelden, um über die Wiedereröffnung des Verkaufs informiert zu werden. Die genauen Termine, an denen der Verkauf wieder vollständig geöffnet wird, sind derzeit nicht öffentlich kommuniziert.

Ob sich eine Jahreskarte für Sie rechnet, hängt von Ihrer Besuchsplanung ab: Ab etwa vier bis fünf Besuchen pro Saison im Erwachsenen-Ticket liegt der ResortPass Silver preislich im Vorteil – vorausgesetzt, Sie können ihn tatsächlich erwerben. Dabei sollten Sie nicht nur den rechnerischen Eintrittspreis betrachten. Relevant sind auch die möglichen Ausschlusstage, die persönlichen Reisewege, die Verfügbarkeit des Passes und die Frage, ob Sie tatsächlich mehrere Besuche fest einplanen können.

Für einen einzelnen Familienurlaub ist ein ResortPass normalerweise keine spontane Sparmaßnahme. Er wird erst dann interessant, wenn mehrere Besuche realistisch sind und die zusätzlichen Vorteile – etwa Rabatte oder bevorzugte Leistungen – tatsächlich genutzt werden. Wer hingegen nur einen festen Besuchstermin plant, fährt mit einem passenden Tagesticket meist übersichtlicher.

Die wichtigsten Vorbereitungen für einen entspannten Besuch

Am Vorabend Ihres Besuchs sollten Sie die entscheidenden Punkte nicht noch einmal neu verhandeln müssen. Ein kurzer Ablauf genügt:

1. Online-Ticket kaufen: Datum, Personenzahl und Ticketkategorie im offiziellen Ticketshop auswählen und bezahlen. Den Aufpreis von 10,00 € an der Tageskasse vermeiden Sie auf diese Weise zuverlässig.

2. Tickets kontrollieren: Prüfen Sie QR-Codes, Besuchsdatum und die Zuordnung der Personen. Kostenfreie Tickets für Kinder unter vier Jahren müssen ebenfalls vorhanden sein.

3. App installieren und Tickets verknüpfen: Laden Sie „Europa-Park & Rulantica“ vorab herunter, damit VirtualLine am Besuchstag sofort verfügbar ist.

4. Parkplatz entscheiden: Wählen Sie den Standardplatz für den normalen Bedarf oder reserviertes Parken für mehr Komfort mit Kleinkindern, Gepäck oder bei Hitze.

5. Saisonzeiten prüfen: Innerhalb der Saison 2026 vom 28.03.2026 bis 09.01.2027 sind die Preise tagesabhängig. Kontrollieren Sie zusätzlich, ob die gewünschten Attraktionen geöffnet haben.

6. Erste VirtualLine-Reservierung starten: Sichern Sie sich gleich nach dem Betreten des Parks einen Platz für die Attraktion, die an diesem Tag höchste Priorität hat.

7. Bei Übernachtung den frühen Einlass nutzen: Hotelgäste erhalten 30 Minuten Vorsprung und bündeln Parkplatz, Komfort und Eintritt in einer Buchung.

Diese Reihenfolge ist bewusst unspektakulär. Gerade darin liegt ihr Wert. Sie müssen weder jede Wartezeit vermeiden noch den Park wie ein Schachbrett behandeln. Sie sorgen lediglich dafür, dass die vermeidbaren Reibungspunkte – Tageskasse, Parkplatz, App und erste Attraktion – nicht gleichzeitig auf Sie zukommen.

Ein letzter praktischer Gedanke gehört zum Thema Gesundheitsplanung: Freizeitpark-Tage sind körperlich fordernd. Viel Gehen, langes Stehen, wechselnde Temperaturen und unregelmäßige Mahlzeiten gehören dazu. Wer ausreichend trinkt, Pausen nicht erst im völligen Erschöpfungszustand einlegt und die Erwartungen der Gruppe realistisch hält, verhindert ebenfalls Stress. Die beste Ticketstrategie hilft wenig, wenn alle Beteiligten nach wenigen Stunden nur noch den Ausgang suchen.

Wenn Sie diese Schritte beherzigen, verwandeln Sie den Besuch im Europa-Park Resort von einem organisatorischen Kraftakt in genau das, was er sein sollte: einen Tag voller gemeinsamer Erlebnisse. Die Vorab-Entscheidungen sind klein, ihre Wirkung auf den Tag ist groß – und genau darin liegt der Unterschied zwischen einem Besuch, der stressig beginnt, und einem, der bereits am Tor mit einem Lächeln startet. Der Online-Kauf, ein passender Parkplatz und ein sinnvoller Umgang mit VirtualLine nehmen dem Tag nicht seine Spontaneität. Sie schaffen erst den Spielraum dafür.

Häufige Fragen

Warum sollte ich mein Ticket für das Europa-Park Resort online kaufen?
Der Online-Kauf spart 10,00 Euro pro Ticket gegenüber der Tageskasse und sichert Ihnen an stark besuchten Tagen den garantierten Einlass.
Müssen Kinder unter vier Jahren ebenfalls ein Ticket buchen?
Ja, auch für Kleinkinder unter vier Jahren muss online ein kostenfreies Ticket gebucht werden, damit sie bei der Kapazitätsplanung berücksichtigt werden.
Was ist der Unterschied zwischen dem Standard-Parkplatz und dem reservierten Parken?
Der Standard-Parkplatz kostet 10,00 Euro, während der reservierte Parkplatz für 32,00 Euro deutlich näher am Haupteingang liegt und besonders mit Kleinkindern oder viel Gepäck sinnvoll ist.
Wie funktioniert die VirtualLine-Funktion in der App?
Sie reservieren über die App einen Platz in einer virtuellen Warteschlange für eine Attraktion und erhalten eine Push-Benachrichtigung, sobald Sie den separaten Eingang nutzen können.
Lohnt sich der Kauf eines ResortPasses?
Der ResortPass Silver lohnt sich rechnerisch ab etwa vier bis fünf Besuchen pro Saison, sofern er im Ticketshop verfügbar ist.