Zoo Kopenhagen Eintritt: Der Biophilie-Effekt einfach erklärt
Wer einen Besuch im Zoo Kopenhagen plant, sucht meist zuerst nach dem Eintritt, passenden Tickets und den Öffnungszeiten.

Gleichzeitig lohnt sich ein zweiter Blick auf die Wirkung des Ortes: Ein Zoobesuch kann mehr sein als ein Programmpunkt zwischen Innenstadt und Schloss. Der Wechsel aus Bewegung, Tageslicht, Tieren, Pflanzen und architektonisch gestalteten Freiräumen spricht mehrere Regenerationssysteme unseres Körpers an.

Tickets und Preise
Preise geprüft am 04. August 2026 · aktueller Preis auf der Partnerseite.
- Beste Besuchszeit: früher Morgen
Richtpreise, Änderungen möglich — Preis und Verfügbarkeit auf der Partnerseite bestätigen.
Partnerlink — GetYourGuide-TicketsDabei sollten wir realistisch bleiben. Der Zoo ersetzt weder Schlaf noch eine ausgewogene Ernährung und ist auch keine medizinische Behandlung. Aber ein Aufenthalt in einer naturnahen Umgebung kann helfen, das Stressniveau zu senken, den Kopf zu entlasten und dem Körper wieder bessere Voraussetzungen für Erholung zu geben. Genau hier setzt die Biophilie an – unser grundlegendes Bedürfnis nach Kontakt mit Natur und Lebewesen.
Der Zoo Kopenhagen liegt in Frederiksberg, an der Adresse Roskildevej 32, und erstreckt sich über etwa 11 Hektar. Auf dem Gelände leben mehr als 4.000 Tiere aus rund 264 Arten. Das macht den Besuch abwechslungsreich, aber auch planungsbedürftig: Wer ohne Orientierung durch das Gelände geht, erlebt schnell viel auf einmal und verpasst die ruhigeren Bereiche.
Zoo Kopenhagen Eintritt: Welche Ticketarten sinnvoll sind
Die Preise für den Zoo Kopenhagen Eintritt ändern sich, deshalb zeigt ein aktueller Ticketbereich die jeweils geltenden Beträge und verfügbaren Varianten verlässlicher als ein statischer Artikel. Grundsätzlich richtet sich der Eintritt nach der Personengruppe und der Art des Besuchs.
Für einen einzelnen Tag stehen in der Regel diese Kategorien im Mittelpunkt:
- Erwachsene benötigen ein reguläres Tagesticket.
- Kinder zwischen 3 und 14 Jahren erhalten ein eigenes Kinderticket.
- Kinder unter 3 Jahren haben freien Eintritt.
- Für wiederkehrende Besuche gibt es eine Zoo Card als Jahreskarte.
- Gruppen ab einer bestimmten Größe können von einem Gruppentarif profitieren.
- Zusätzliche Erlebnisse, etwa der Aussichtsturm, können separat berechnet werden.
Wenn Sie nur wenige Stunden in Kopenhagen verbringen, ist ein Tagesticket meistens die unkomplizierteste Lösung. Sie müssen sich nicht auf mehrere Besuchstage festlegen und können den Zoo mit anderen Sehenswürdigkeiten in Frederiksberg oder der Innenstadt verbinden. Familien sollten vor dem Kauf dennoch die Altersgrenzen der Kinder und die Bedingungen des gewählten Tickets ansehen, denn gerade bei Kindern nahe an einer Altersgrenze kann die Zuordnung entscheidend sein.
Eine Jahreskarte wird interessant, wenn Sie länger in Kopenhagen bleiben, regelmäßig in der Region sind oder den Zoo nicht an einem einzigen Tag vollständig erleben möchten. Der Vorteil liegt nicht nur im möglichen Preisunterschied, sondern auch im ruhigeren Besuchsrhythmus: Sie können sich bei einem ersten Besuch auf die großen Tiere konzentrieren und bei einem weiteren Termin gezielt die Architektur, die kleineren Arten oder saisonale Veränderungen ansehen.
| Besuchssituation | Meist passende Option | Worauf Sie achten sollten |
|---|---|---|
| Einmaliger Besuch während einer Städtereise | Tagesticket | Gültigkeit am gewählten Besuchstag und eventuelle Zeitfenster prüfen |
| Familienausflug mit kleinen Kindern | Familien- beziehungsweise reguläre Einzeltickets | Altersgrenzen und freien Eintritt für Kinder unter 3 Jahren berücksichtigen |
| Mehrere Aufenthalte in Kopenhagen | Zoo Card | Bedingungen, Laufzeit und mögliche Vorteile für weitere Besuche ansehen |
| Reise mit einer größeren Gruppe | Gruppentarif | Mindestpersonenzahl und gemeinsame Einlassbedingungen beachten |
| Besuch mit besonderem Aussichtspunkt | Ticket mit möglicher Zusatzoption | Prüfen, ob der Zugang zum ZOO Tower im Eintritt enthalten ist oder extra gebucht wird |
Die wichtigste praktische Entscheidung treffen Sie also nicht allein anhand des niedrigsten Betrags. Entscheidend ist, wie viel Zeit Sie haben und ob Sie den Zoo als einmaliges Ausflugsziel oder als wiederkehrenden Erholungsort nutzen möchten.
Der beste Eintritt ist nicht automatisch der billigste, sondern derjenige, der zu Ihrem tatsächlichen Besuchsplan passt.
Öffnungszeiten und aktueller Besuchsstatus
Die Öffnungszeiten können sich nach Saison, Feiertagen und besonderen Veranstaltungen richten. Deshalb sollten Sie den aktuellen Stand vor dem Besuch direkt beim Zoo prüfen. Das gilt besonders, wenn Sie früh am Morgen oder gegen Abend anreisen möchten oder wenn einzelne Tierhäuser gesonderte Besuchszeiten haben.
Auch die Verfügbarkeit bestimmter Angebote kann sich kurzfristig ändern. Bei beliebten Ausflugszielen rund um Kopenhagen gibt es verschiedene Ticket- und Tourvarianten, die je nach Tag verfügbar sein können. Ein Blick auf die aktuelle Buchungsmaske verhindert, dass Sie mit einer Option planen, die am gewünschten Tag nicht angeboten wird.
Vom Elefantenhaus bis zum Leopard Trail: Erholung braucht Struktur
Der Zoo Kopenhagen wurde 1859 vom Ornithologen Niels Kjærbølling gegründet. Heute verbindet er Tierhaltung, Bildungsauftrag, Landschaftsgestaltung und moderne Architektur. Für Besucherinnen und Besucher ist diese Verbindung unmittelbar spürbar, denn die Wege führen nicht einfach von Gehege zu Gehege. Sie bewegen sich durch unterschiedliche Räume mit verschiedenen Geräuschpegeln, Blickachsen und Aufenthaltsqualitäten.
Das von Norman Foster entworfene Elefantenhaus gehört zu den bekanntesten Bauwerken des Zoos. Seine Gestaltung ist nicht nur ein architektonischer Blickfang, sondern lenkt auch die Aufmerksamkeit auf die Beziehung zwischen Tier, Raum und Besucher. Das Pandahaus der Bjarke Ingels Group setzt ebenfalls auf eine klare, moderne Formensprache und schafft eine Umgebung, in der Beobachtung und Bewegung miteinander verbunden werden.
Im März 2026 wurde außerdem der Leopard Trail eröffnet. Der 160 Meter lange Raubtierpfad gilt als längster seiner Art in Europa. Solche neuen Bereiche verändern den Besuch nicht nur durch zusätzliche Tiere oder Wege. Sie geben dem Rundgang einen neuen Rhythmus: kurze Phasen konzentrierter Beobachtung wechseln mit Bewegung, Abstand und offenen Sichtfeldern.
Für Ihre eigene Erholung ist dieser Wechsel wertvoll. Dauerhafte Reizüberflutung lässt das Nervensystem nicht zur Ruhe kommen, völlige Reizarmut kann dagegen langweilig oder anstrengend wirken. Ein gut geplanter Zoobesuch bietet dazwischen viele kleine Übergänge:
1. Ankommen und orientieren: Nehmen Sie sich nach dem Eintritt einige Minuten, um den Lageplan und die wichtigsten Wege zu überblicken. Das reduziert den inneren Zeitdruck.
2. Ein Hauptgebiet auswählen: Statt alle Bereiche gleichzeitig erreichen zu wollen, wählen Sie zunächst einen Schwerpunkt, etwa Elefanten, Pandas oder den neuen Leopard Trail.
3. Beobachtungszeiten einplanen: Bleiben Sie an einzelnen Gehegen bewusst länger, anstatt nur weiterzugehen. Ruhiges Beobachten wirkt anders auf den Körper als ständiges Weiterlaufen.
4. Pausen zwischen den Höhepunkten setzen: Nach einem stark besuchten Bereich hilft ein ruhigerer Wegabschnitt, damit die Eindrücke verarbeitet werden können.
5. Den Aussichtspunkt gezielt nutzen: Der ZOO Tower kann einen Überblick über das Gelände und die Umgebung ermöglichen, ist aber als Zusatzangebot nicht automatisch Teil jeder Eintrittsvariante.
Gerade Familien profitieren von diesem Rhythmus. Kinder möchten verständlicherweise möglichst viele Tiere sehen, reagieren aber ebenso schnell mit Müdigkeit, Hunger und Reizbarkeit. Ein Rundgang mit wenigen klaren Etappen ist meist entspannter als der Versuch, das gesamte Gelände lückenlos abzuarbeiten.
Was bedeutet der Biophilie-Effekt?
Der Begriff Biophilie beschreibt die menschliche Neigung, eine Verbindung zu Natur und Lebewesen zu suchen. Der Psychoanalytiker Erich Fromm verwendete den Begriff bereits in den 1960er Jahren. Der Biologe Edward O. Wilson machte ihn später mit seiner Biophilie-Hypothese einem breiteren wissenschaftlichen Publikum bekannt; 1984 wurde diese Hypothese besonders einflussreich.
Im Alltag zeigt sich Biophilie nicht nur im Wald oder am Meer. Auch Tiere, Bäume, Wasser, natürliche Materialien, Tageslicht und abwechslungsreiche Landschaftsräume können dieses Bedürfnis ansprechen. Ein Zoo ist dabei eine besondere Form der Naturerfahrung: Er ist gestaltet und kontrolliert, bietet aber dennoch Begegnungen mit lebenden Tieren, Pflanzen und natürlichen Verhaltensmustern.
Warum kann sich das wohltuend anfühlen? Unser Körper verarbeitet die Umgebung fortlaufend. Bei hoher beruflicher oder emotionaler Belastung bleibt das Stresssystem häufig über längere Zeit aktiv. Herzschlag, Muskelspannung, Atmung und Aufmerksamkeit richten sich dann stärker auf Leistung und mögliche Probleme. Eine Umgebung mit Grün, Weite und lebendigen, aber nicht arbeitsbezogenen Reizen kann helfen, aus diesem dauernden Alarm- und Funktionsmodus herauszukommen.
Das bedeutet nicht, dass ein Zoobesuch automatisch jede Form von Stress beseitigt. Es bedeutet vielmehr, dass bestimmte Rahmenbedingungen die Erholung unterstützen können:
- Der Blick richtet sich weg von Bildschirmen und Aufgaben.
- Gleichmäßiges Gehen bringt Bewegung in den Körper, ohne zwingend sportlich zu sein.
- Tageslicht unterstützt den natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus.
- Tierbeobachtung bündelt die Aufmerksamkeit auf einen konkreten, gegenwärtigen Reiz.
- Pflanzen und offene Bereiche schaffen visuelle Ruhe zwischen den stärker gestalteten Gehegen.
- Gemeinsame Erlebnisse können soziale Nähe fördern, sofern der Besuch nicht von Zeitdruck bestimmt wird.
Der sogenannte Biophilie-Effekt ist daher kein Zaubermechanismus und keine besondere Eigenschaft, die der Zoo für sich beanspruchen könnte. Er beschreibt ein allgemeineres Zusammenspiel zwischen Mensch, Natur und lebendiger Umgebung.
Naturerholung und Zellregeneration: Was wir seriös sagen können
Die Verbindung zwischen Naturerholung und Zellregeneration wird häufig sehr weit ausgelegt. Als Heilpraktikerin für funktionelle Medizin und orthomolekulare Therapie ist mir wichtig, hier sauber zu unterscheiden: Ein Aufenthalt im Grünen oder zwischen Tieren löst nicht nachweisbar in wenigen Stunden eine direkte, messbare Regeneration sämtlicher Körperzellen aus.
Unser Körper besitzt jedoch eigene Reparatur- und Erholungsprozesse. Diese funktionieren besonders gut, wenn Schlaf, Durchblutung, Stoffwechsel, Ernährung und Stressregulation zusammenspielen. Chronische Anspannung kann diese Balance ungünstig beeinflussen, weil der Organismus dauerhaft Ressourcen für Anpassung und Bewältigung bereitstellt. Entlastung allein ist noch keine Zelltherapie – sie kann aber eine wichtige Grundlage dafür schaffen, dass normale Regenerationsprozesse nicht ständig durch Überforderung gestört werden.
Man kann sich die Zellen nicht wie kleine Maschinen vorstellen, die nach einem Zoobesuch sofort generalüberholt sind. Hilfreicher ist ein anderes Bild: Unsere Zellkraftwerke arbeiten in einem Körper, der ständig Signale aus seiner Umgebung empfängt. Schlafmangel, dauernder Lärm, Zeitdruck und gedankliche Überlastung senden andere Signale als ein ruhiger Spaziergang bei Tageslicht mit bewusst gesetzten Pausen.
Auch die sogenannte Stoffwechsel-Müllabfuhr des Körpers braucht keinen einzelnen spektakulären Reinigungstag, sondern regelmäßige Unterstützung durch Schlaf, Flüssigkeit, Bewegung und eine funktionierende Ausscheidung über Leber, Nieren, Darm, Haut und Lunge. Ein Zoobesuch kann in dieses größere System passen, wenn er Ihnen hilft, sich zu bewegen, besser abzuschalten und später leichter in eine erholsame Abendroutine zu finden. Er ersetzt aber weder eine medizinische Diagnostik noch eine gezielte Behandlung, wenn Beschwerden anhalten.
Naturerholung ist kein Entgiftungsversprechen. Sie ist eine alltagstaugliche Möglichkeit, dem Nervensystem wieder mehr Erholungssignale zu geben.
Der körperliche Mechanismus Schritt für Schritt
Damit der Besuch tatsächlich regenerativ wirkt, kommt es auf die Art des Erlebens an. Der bloße Eintritt in den Zoo genügt nicht, wenn Sie die gesamte Zeit auf das Smartphone schauen, von Termin zu Termin hetzen und jede Pause auslassen.
Ein sinnvoller Ablauf sieht so aus:
- Aufmerksamkeit sammeln: Wählen Sie ein Tier oder einen Bereich aus, bei dem Sie einige Minuten verweilen. Beobachten Sie Bewegungen, Geräusche und den Raum, ohne alles fotografieren zu müssen.
- Atmung beruhigen: Lassen Sie beim Gehen die Ausatmung etwas länger werden, ohne die Atmung künstlich zu erzwingen. Das kann helfen, aus einer hektischen Atemweise herauszufinden.
- Bewegung dosieren: Gehen Sie in einem Tempo, bei dem Sie sich noch unterhalten können. Ein Zoobesuch muss kein Leistungstest sein.
- Reize wechseln: Kombinieren Sie stark besuchte Tierhäuser mit offenen Wegen und ruhigeren Bereichen.
- Nach dem Besuch nachbereiten: Planen Sie nicht unmittelbar den nächsten stressigen Programmpunkt ein. Ein ruhiger Abend unterstützt eher die Erholung als ein eng getakteter Ortswechsel.
Diese Schritte sind unspektakulär – und gerade deshalb wirksam im Alltag. Der Körper braucht nicht immer ein kompliziertes Programm, sondern häufig weniger Unterbrechungen seiner natürlichen Erholungsphasen.
Die 11 Hektar von Frederiksberg bewusst nutzen
Auf einer Fläche von etwa 11 Hektar gibt es im Zoo Kopenhagen viel zu sehen. Das kann anregend sein, aber auch ermüden. Besonders wenn Sie mit Kindern, älteren Menschen oder Personen mit eingeschränkter Belastbarkeit unterwegs sind, sollten Sie die Entfernung zwischen den Bereichen nicht unterschätzen.
Ein guter Besuch besteht nicht darin, möglichst viele Namen und Gehege abzuhaken. Er besteht darin, die Fläche so zu nutzen, dass sich Aktivität und Pause abwechseln. Dabei helfen einige einfache Entscheidungen:
Früh den eigenen Schwerpunkt festlegen
Wenn Sie zu Beginn bereits wissen, welche zwei oder drei Bereiche Ihnen besonders wichtig sind, vermeiden Sie unnötige Wege. Der Rest darf sich ergeben. Diese kleine Vorentscheidung entlastet den Kopf, weil Sie nicht bei jedem Abzweig neu planen müssen.
Stoßzeiten ausgleichen
Beliebte Tierhäuser und architektonisch bekannte Bereiche können stärker frequentiert sein. Wenn Sie dort nicht lange warten möchten, besuchen Sie sie möglichst zu einem Zeitpunkt, an dem andere Besucher gerade eine Pause machen oder sich auf den nächsten Abschnitt verteilen.
Beobachten statt konsumieren
Ein Tier nur kurz zu sehen und sofort zum nächsten Gehege zu eilen, erzeugt einen ähnlichen Druck wie eine übervolle Aufgabenliste. Bleiben Sie lieber an einigen Stationen bewusst länger. Gerade Kinder nehmen häufig mehr wahr, wenn Erwachsene nicht ständig zum nächsten Punkt drängen.
Pausen nicht erst bei Erschöpfung beginnen
Durst, Kopfschmerzen, Gereiztheit und Konzentrationsverlust sind keine guten Startsignale für eine Pause, sondern oft bereits Hinweise darauf, dass der Körper zu lange gewartet hat. Eine kurze Unterbrechung, bevor die Erschöpfung deutlich wird, verändert die Stimmung des gesamten Besuchs.
Den Aussichtsturm als Abschluss betrachten
Der historische Holzaussichtsturm wurde 1905 errichtet und ist 43,5 Meter hoch. Der ZOO Tower kann deshalb ein schöner Abschluss sein, wenn Sie sich nach dem Rundgang einen Überblick verschaffen möchten. Für Menschen mit Höhenangst oder starker Müdigkeit ist er kein Pflichtpunkt. Der Eintritt beziehungsweise Zugang kann als Zusatzoption organisiert sein und sollte vorab geprüft werden.
Typische Fehler beim Besuch
Viele Schwierigkeiten entstehen nicht durch den Zoo selbst, sondern durch eine zu enge Planung. Ein Stadtbesuch verführt dazu, morgens Sehenswürdigkeiten, mittags den Zoo und abends noch ein Restaurant in einem dicht gefüllten Zeitplan unterzubringen. Für den Körper bedeutet das: zahlreiche Ortswechsel, wenig Essen in Ruhe, viele akustische Reize und kaum echte Pausen.
Die häufigsten Fehlentscheidungen lassen sich leicht vermeiden:
1. Nur den Eintritt ansehen und den Tag nicht planen: Ein gültiges Ticket sagt noch nichts darüber aus, wie viel Zeit Sie für Wege, Pausen und Tierhäuser benötigen.
2. Den gesamten Zoo an einem Nachmittag erzwingen: Mehr als 4.000 Tiere und rund 264 Arten lassen sich nicht sinnvoll in wenigen Stunden erfassen.
3. Die Mahlzeiten aufschieben: Hunger verstärkt Müdigkeit und Reizbarkeit, besonders bei Kindern. Eine frühe Pause ist oft angenehmer als eine späte Notlösung.
4. Jede Begegnung filmen: Wer dauerhaft durch das Smartphone schaut, erlebt die Umgebung weniger unmittelbar und belastet die Aufmerksamkeit zusätzlich.
5. Wetter und Kleidung unterschätzen: Auch bei angenehmen Temperaturen verbringen Sie viel Zeit im Freien. Bequeme Schuhe und eine zusätzliche Kleidungsschicht machen einen überraschend großen Unterschied.
6. Keine Alternative für müde Kinder einplanen: Wenn ein Kind nicht mehr weitergehen kann, wird aus dem Ausflug schnell eine Belastungsprobe. Ein flexibler Rückweg oder ein verkürzter Rundgang gehört deshalb zur guten Vorbereitung.
7. Gesundheitliche Grenzen ignorieren: Bei akuten Beschwerden, Kreislaufproblemen oder starker Erschöpfung ist ein kurzer Aufenthalt mit Pausen sinnvoller als ein vollständiger Rundgang.
Gerade der letzte Punkt wird häufig übersehen. Naturerholung funktioniert nicht nach dem Prinzip mehr ist immer besser. Wenn der Besuch Ihren Körper überfordert, verliert er einen Teil seiner erholsamen Wirkung.
Ein praxistauglicher Tagesplan
Für einen entspannten Besuch können Sie sich an einer einfachen Reihenfolge orientieren:
Vor der Anreise: Prüfen Sie Öffnungszeiten, Ticketbedingungen und die Verfügbarkeit besonderer Angebote. Legen Sie fest, welche Bereiche für Sie Priorität haben, und planen Sie eine Mahlzeit sowie mindestens eine bewusste Ruhepause ein.
Beim Eintritt: Nehmen Sie den Lageplan zur Hand und entscheiden Sie, ob Sie zuerst einen stark nachgefragten Bereich oder lieber eine ruhigere Strecke besuchen möchten. Lassen Sie sich nicht sofort von der Menge treiben.
Während des Rundgangs: Wechseln Sie zwischen Tierbeobachtung, Bewegung und offenen Bereichen. Achten Sie auf Ihre Atmung, Ihre Körperhaltung und darauf, ob Sie tatsächlich noch Freude am Tempo haben.
Nach der Hälfte des Besuchs: Machen Sie eine echte Pause ohne parallele Organisation. Essen und trinken Sie in Ruhe. Kinder brauchen häufig nicht mehr Unterhaltung, sondern weniger neue Reize.
Zum Abschluss: Wählen Sie einen Bereich, der keinen Zeitdruck erzeugt. Der ZOO Tower kann ein zusätzlicher Programmpunkt sein, wenn Sie noch ausreichend Energie haben. Andernfalls ist ein ruhiger Ausgang ebenfalls ein guter Abschluss.
Am Abend: Unterstützen Sie die Erholung durch eine leichte Mahlzeit, ausreichend Flüssigkeit und einen möglichst reizarmen Ausklang. So wird der Zoobesuch nicht nur zu einem schönen Erlebnis, sondern kann in eine vollständige Regenerationsroutine eingebettet werden.
Mein Fazit zum Zoo Kopenhagen Eintritt und Biophilie-Effekt
Der Zoo Kopenhagen ist ein vielseitiges Ausflugsziel in Frederiksberg, das Tierbeobachtung, moderne Architektur und naturnahe Aufenthaltsräume miteinander verbindet. Für die Eintrittsplanung sind vor allem die Ticketkategorie, das Alter der Kinder, die Besuchsdauer und mögliche Zusatzangebote entscheidend. Da Preise und Verfügbarkeiten wechseln können, sollten Sie die aktuellen Angaben unmittelbar vor dem Kauf prüfen.
Der Biophilie-Effekt erklärt, warum ein solcher Ort als wohltuend empfunden werden kann: Menschen reagieren häufig positiv auf lebendige Natur, Tiere, Tageslicht und abwechslungsreiche Räume. Daraus lässt sich jedoch kein überzogenes Heil- oder Entgiftungsversprechen ableiten. Ein Zoobesuch regeneriert Zellen nicht auf Knopfdruck. Er kann aber Bewegung, Aufmerksamkeit, soziale Verbindung und Stressentlastung fördern – und damit Bedingungen schaffen, unter denen der Körper seine normalen Erholungsprozesse besser unterstützt.
Mein konkreter Handlungsschritt für Sie: Entscheiden Sie sich vor dem Kauf nicht nur für ein Ticket, sondern für einen realistischen Besuchsplan mit zwei bis drei Schwerpunkten, einer festen Pause und ausreichend Zeit für langsames Beobachten. So wird der Zoo Kopenhagen nicht zum nächsten Punkt auf einer überfüllten Liste, sondern zu einem Aufenthalt, der auch Ihrem Nervensystem Raum lässt.
Praktische Hinweise
Währung: DKK
Verkehr: rechts
Notrufnummer: 112
Häufige Fragen
Welche Ticketarten gibt es für den Zoo Kopenhagen?
Wie kann ich den Zoo Kopenhagen am besten planen?
Ist der Zugang zum ZOO Tower im Eintritt enthalten?
Was ist der Biophilie-Effekt?
Wie lange sollte man für einen Besuch im Zoo Kopenhagen einplanen?
Foto: Guillaume Baviere from Helsingborg, Sweden / CC BY 2.0 — Wikimedia Commons